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Gott liebt sich selbst in mir!

Predigt von P. Michael Schneider SJ bei der Ostlitugie am 3. Oktober zum Nachhören

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Gott, du mein Gott, dich suche ich

Erfrischende Impulse beim Einkehrtag in Marienrode

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Da muss man nicht malen können...

„Da muss man nicht malen können“, war der Satz meiner Freundin, der mich schließlich überzeugte, mit ihr in den Ikonenmalkurs bei Burkhard Klein zu besuchen. Allerdings war ich mir nicht sicher, ob ich den Entschluss nicht bereuen würde.
Gleich zu Beginn des Kurses stellte sich heraus, dass alle anderen Kursteilnehmer schon viele Ikonen geschrieben hatten. Das verstärkte meine Sorge, mich zu blamieren…
Aber Herr Klein erwies sich als zugewandter, freundlicher Kursleiter, der niemals die Geduld verlor. Sehr kleinschrittig und mit so viel Hilfe, wie die Einzelne brauchte, erklärte und zeigte er die einzelnen Arbeitsschritte.
Schon bald war der Alltag weit in den Hintergrund gerückt. In der ruhigen, entspannten Atmosphäre des Kurses entstanden Ikonen, die eine ganz besondere Bedeutung für die Teilnehmer hatten.

In der Stille

Nach einer Weile
verstummt das muntere Geplauder.
Leises Gemurmel schwingt durch den Raum,
bis auch das verstummt
und nur noch das leise Streichen
der Pinsel auf den Holzplatten zu hören ist.

In diese Stille trittst Du ein
und schenkst uns Deine Gegenwart:
tröstend und heilend

Die Weihe während des Gottesdienstes nach orthodoxem Ritus war ein stimmungsvoller Abschluss des Kurses.

Das Kloster Marienrode bot eine stimmige Atmosphäre für den Kurs. Die sauberen, gemütlichen Zimmer, der große, helle Kursraum, die ausgezeichnete Verpflegung und die Freundlichkeit des Personals und der Schwestern machen das Kloster zu einem echten Wohlfühlort.
Fazit: Wir haben uns schon für den nächsten Ikonenmalkurs angemeldet…
(Marion Gross)

Ikonen malen - das klang interessant. „Blattgold“, „Eitempera“, „fachkundige Anleitung“ und „für Anfänger geeignet“ waren die Stichworte, die mich gelockt haben. Dazu die Möglichkeit, in der spirituellen Umgebung eines Klosters ein paar Tage zur Ruhe zu kommen… Was will der von der Flut an täglich auf ihn einprasselnden Eindrücken geplagte Mensch mehr?
Gesehen, gebucht, gepackt … begeistert!
Kursleiter Burkhard Klein, sympathisch, humorvoll und ein Experte seines Faches, erklärt, demonstriert und motiviert geduldig jeden Einzelnen, gibt wertvolle Tipps, bessert aus, repariert wenn nötig, und gibt den Ikonen mit gekonnten Pinselstrichen den letzten schliff, wenn gewünscht. Es war faszinierend, zu erleben, wie Schritt für Schritt und Schicht um Schicht die Ikonen nach anerkannten Vorlagen entstanden und am Ende jeder Teilnehmer glücklich über das gelungene Werk war.
Dass die Ikonen am letzten Kurstag in einem orthodoxen Ritus (mit Gänsehautfeeling) geweiht wurden, war das I-Tüpfelchen auf einer großartigen Woche.
Die Teilnehmer, größtenteils „Wiederholungstäter“, wurden schnell eine nette Gemeinschaft, die sich gegenseitig mit großem Wohlwollen unterstützte.

Das Kloster: ein Ort zum Wohlfühlen - offen und lebendig, aber auch ruhig und mit viel Raum für Rückzug und Stille; nette und allzeit ansprechbare Schwestern und Angestellte, sehr gutes Essen, frisch, riesige Auswahl und „mit viel Liebe gekocht“ (Zitat einer Angestellten), was man schmeckt; tolles Gebäude und schöne Außenanlagen. Ein Ort zum Erholen und ein Kurs mit absoluter Empfehlung - ohne Einschränkung. Der nächste Kurs ist schon gebucht.
(Christine Wuillemet)


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