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Kloster Marienrode

Das heutige Benediktinerinnen- Priorat Kloster Marienrode kann auf eine lange und wechselvolle Geschichte zurückblicken. Im Jahre 1988, nach einer Unterbrechung von 182 Jahren, wurde hier das klösterliche Leben nach der Regel des heiligen Benedikt wieder aufgenommen. 10 Schwestern wurden damals auf Wunsch des Hildesheimer Bischofs Josef Homeyer von der Abtei St. Hildegard zu Rüdesheim-Eibingen ausgesandt und wagten einen Neuanfang.

 

Wie sieht das Leben hinter diesen Klostermauern aus?

Gemäß der populär gewordenen Kurzfassung benediktinischen Lebens > ORA et LABORA < (bete und arbeite) wird auch in dieser Gemeinschaft der Alltag von den gemeinsamen Gebetszeiten strukturiert.
Die Feier des Gottesdienstes, ein Wesensmerkmal aller Benediktinerklöster, findet nicht nur im liturgischen Gebet ihren Ausdruck, sondern sie setzt sich im Vollzug des gesamten Alltags fort, gemäß einer Weisung des hl. Benedikt: " in allem soll Gott verherrlicht werden." (RB 57,9)

Die derzeit 11 Schwestern von Marienrode leiten ein von der Diözese Hildesheim unterhaltenes Exerzitienhaus, führen eine Buch- und Kunsthandlung, leisten Küster- und Organistendienste in der Kirche, die zugleich Pfarrkirche ist und erledigen die täglich anfallende Hausarbeit.

Klosterpforte

 

Was bewegt die Schwestern, in dieser Gemeinschaft zu leben?

So unterschiedlich ihre Lebensgeschichten, so verschieden ihre Persönlichkeiten sind, eines ist ihnen allen gemeinsam: sie wissen sich von Gott angesprochen, sie suchen die Verbundenheit mit IHM und wagen es, gemeinsam einen Weg unter der Führung des Evangeliums Jesu Christi zu gehen.

 


Tagessätze Exerzitienhaus

update vom 17.10.06: Postkarten verschicken