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Klosterleben - Gottesdienst
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Das besondere Merkmal eines Benediktiner/Innenklosters ist die tägliche Feier des gemeinsamen Stundengebetes und der Eucharistie. Das göttliche Officium ist über den
ganzen Tag verteilt und heiligt ihn. Als Opus Dei ist es zugleich Werk Gottes an
den Menschen und Werk der Menschen für Gott. So werden wir Tag für Tag in den
Rhythmus des Christusgeheimnisses von Tod und Auferstehung hineingenommen, wobei
die tägliche eucharistische Feier des Paschamysteriums Quelle und Höhepunkt
unseres klösterlichen Lebens ist. |
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Liturgisches Beten ist weitgehend ein
Singen vor Gott. Innerhalb der Kirche ist dieser Lobgesang in besonderer Weise
den Mönchen und Nonnen anvertraut. Sie sollen ihn im Namen der Kirche
stellvertretend für die Vielen unablässig Gott darbringen.
Den Grundbestand des täglichen Gotteslobes bilden die Psalmen. Die Psalmendichter werden nicht müde, in Erinnerung an die Großtaten Gottes zu Lob und Dank aufzufordern. Sie bringen in ihren Liedern aber auch Sehnsucht, Klage, Bitte und Vertrauen zum Ausdruck. So fällt es nicht schwer, in jedem Psalm auch die Anliegen und Nöte der Menschen unserer Zeit in irgendeiner Weise wiederzufinden , auszudrücken und auf Gott hin auszusprechen. |
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Dem gregorianischen Choral kommt wegen seiner herben Schönheit und feinsinnigen Zuordnung von Wort und Ton, vor allem aber wegen seiner tiefen geistlichen Aussagekraft ein bleibend hoher Rang zu. Der Gesang des Chorals ist uns daher ein besonderes Anliegen, wobei wir in Anpassung an die Ort- und Zeitverhältnisse auch der mutterspachlichen Übersetzung einen gültigen Platz in unserem Officium eingeräumt haben. Die Feier der Liturgie bildet so unsere Lebensmitte. Sie prägt unsere klösterliche Gemeinschaft und unser tägliches Leben.
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