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Klosterleben - Gottesdienst

 

Das besondere Merkmal eines Benediktiner/Innenklosters ist die tägliche Feier des gemeinsamen Stundengebetes und der Eucharistie.

Das göttliche Officium ist über den ganzen Tag verteilt und heiligt ihn. Als Opus Dei ist es zugleich Werk Gottes an den Menschen und Werk der Menschen für Gott. So werden wir Tag für Tag in den Rhythmus des Christusgeheimnisses von Tod und Auferstehung hineingenommen, wobei die tägliche eucharistische Feier des Paschamysteriums Quelle und Höhepunkt unseres klösterlichen Lebens ist.

Gottesdienstordnung

 

Werktag

Donnerstag

Sonn- u. Feiertag

Laudes

5.30h

6.30h

6.00h

Terz

 

8.30h

 

Hl. Messe mit Terz

7.45h

abends

7.45h

Mittagshore

11.40h

11.40h

12.00h

Non

 

 

13.15h

Vesper

17.30h

17.30h

17.00h

Komplet/Vigilien

19.15h

 

19.15h

Abendmesse

 

19.15h

 

Gemeindegottesdienst der Pfarrgemeinde 
St. Michael:
Sonntag, 9.30 Uhr

Aktuelle Änderungen (z.B. an hohen Festtagen) werden unter <Aktuell> bekannt gegeben 

 

Liturgisches Beten ist weitgehend ein Singen vor Gott. Innerhalb der Kirche ist dieser Lobgesang in besonderer Weise den Mönchen und Nonnen anvertraut. Sie sollen ihn im Namen der Kirche stellvertretend für die Vielen unablässig Gott darbringen.

Den Grundbestand des täglichen Gotteslobes bilden die Psalmen. Die Psalmendichter werden nicht müde, in Erinnerung an die Großtaten Gottes zu Lob und Dank aufzufordern. Sie bringen in ihren Liedern aber auch Sehnsucht, Klage, Bitte und Vertrauen zum Ausdruck. So fällt es nicht schwer, in jedem Psalm auch die Anliegen und Nöte der Menschen unserer Zeit in irgendeiner Weise wiederzufinden , auszudrücken und auf Gott hin auszusprechen.

Dem gregorianischen Choral kommt wegen seiner herben Schönheit und feinsinnigen Zuordnung von Wort und Ton, vor allem aber wegen seiner tiefen geistlichen Aussagekraft ein bleibend hoher Rang zu. Der Gesang des Chorals ist uns daher ein besonderes Anliegen, wobei wir in Anpassung an die Ort- und Zeitverhältnisse auch der mutterspachlichen Übersetzung einen gültigen Platz in unserem Officium eingeräumt haben.

Die Feier der Liturgie bildet so unsere Lebensmitte. Sie prägt unsere klösterliche Gemeinschaft und unser tägliches Leben.

 

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